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KW 40

Physiotherapie messbar machen: EMG, KI und ein Studium an der FH Aachen

Warum mir „Pi mal Daumen“ auf Dauer nicht reicht: über die Check-In-Station, EMG und künstliche Intelligenz – und über das berufsbegleitende Studium, das diese Woche begonnen hat.

Blick über die Schulter eines Patienten, der an der Check-In-Station in der Praxis den Check-In auf dem Tablet ausfüllt

Moin aus der Praxis!

Es ist das Ende der 40. Kalenderwoche und Sonntag, der 04. Oktober 2026.

Zu hinterfragen, was man tut und zu wissen, wie man eine entsprechende Wirkung erzielt, sind Themen, die mich begeistern.

Wie können wir diesen Gedanken auf die Physiotherapie übertragen? Hat ein Patient Rückenschmerzen muss ich wissen, wodurch können diese entstehen, was sind die nächsten Schritte, die wir gehen, um diese Rückenschmerzen zu verringern und wie schaffen wir es, ein Konzept beziehungsweise ein System für das Leben des Patienten zu entwickeln, damit dieser selbstständig nachhaltig schmerzfrei leben kann.

Dafür muss ich wissen, welche Behandlungsintervention funktioniert wirklich gut.

Die Check-In-Station in der Praxis ist eine Idee, um herauszufinden, welche Behandlungsintervention wichtig für den gewünschten Behandlungserfolg ist. Auch das Dokumentieren von Behandlungsmaßnahmen ist dafür hilfreich.

Sicherlich sind Erfahrungswerte von erfahrenen Therapeuten, Ärzten und Menschen, die sich mit der Gesundheit beschäftigen unerlässlich.

Dennoch muss ich gestehen, dass mir „Pi Mal Daumen Regeln“ langfristig nicht ausreichen. Somit ist eins meiner Ziele, die Physiotherapie durch eine Messbarkeit von Behandlungsinterventionen zu verbessern.

Elektromyographie, kurz EMG und die Datenanalyse mittels künstlicher Intelligenz sehe ich hier als zukunftsweisende Methoden, um die Behandlungsergebnisse zu evaluieren und Verbesserungen der Physiotherapie zu erzielen.

Auch in der Entwicklung des Gesundheitssystems sehe ich die Evaluierung von Behandlungsmethoden als entscheidenden Faktor, um Behandlungskosten effektiv zu steuern und als Gesellschaft ein nachhaltiges Gesundheitssystem zu entwickeln.

Um hierbei mehr Verständnis zu entwickeln, startete ich diese Woche mit einem berufsbegleitendem Studium der Physiotherapie an der FH Aachen, das durch die Verbindung von Physiotherapie und Technik die Physiotherapie messbar machen möchte.

Ich bin gespannt, wo die Reise hinführt.

Ich verabschiede mich aus der Kalenderwoche 40 und sage: Bis spätestens nächste Woche Sonntag hier im Newsletter.

Weiterhin viel Freude an Bewegung! #Wer bewegt, gewinnt.

Liebe Grüße aus der Praxis, Tim

Bei Tim Becker Physiotherapie arbeiten wir nicht symptomatisch, sondern systematisch. Wir analysieren Zusammenhänge, messen Fortschritt und entwickeln mit Ihnen ein strukturiertes System aus Therapie, Training und Lifestyle - damit Sie eigenständiger werden und Beschwerden langfristig reduzieren können.
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